No 09/2012

Vor längerem gabs ja mal das Versprechen, dass wir immer mal wieder Tech-Posts zu verfassen (für den ein oder anderen interessierten…). Die Aufnahmekette für Rhythmusgitarren wurde ja bereits beschrieben, bis auf den Hauptamp. Tja, so schaut er aus (das obere Teil). Das ist jetzt kein Witz, das Ding ist der Hammer! Vor ein paar Jahren gekauft auf Ebay, stand der selbstgebaute Bastelamp im Eck rum. Vor kurzem sollte Platz gemacht werden und das Ding wieder aus Ermangelung an Einsatzzeiten verkauft werden. So wies in der Bundesliga halt auch ist. Um sicher zu gehen, dass noch alles funktioniert, wurde er nochmal getestet und siehe da: er gefiel richtig gut! Schnell noch einen Booster davor (unteres Rack-Teil): Killerzerre!!!

Der Verkauf war schnell vergessen und wir haben ein paar Test-Recordings laufen lassen. Da war klar: so sollen die Zerr-Klampfen klingen. Damit hat also der Max jetzt seine Crunch und High-Gain Parts eingespielt und der Patrick nimmt seine Zerr-Parts ebenfalls damit auf. Allerdings kommt unterschiedliche Klampfen zum Einsatz.

Doch damit nicht genug. Der Amp kam ebenfalls für die Bass-Aufnahmen zum Einsatz. Ein echt universelles Teil. Dabei lässt es sich kaum mit anderen High-Gain-Boliden vergleichen: die Handverdrahtung, sieht eher nach “Schnell-Schnell”-aus, nur 2 Preampröhren (12AX7) und 1 Endstufenröhre (EL84). Dafür aber eine echt gute Klangregelung – irgendwie deutlich effektiver als bei anderen Amps, obwohl auch nur passiv. Der Clou ist aber ein Regler, der hinten am Amp sitzt und – so vermuten wir – die Präsenzen in der Endstufe dämpft. Damit kann man den Amp superbissig oder auch rauchig-bluesig einstellen. Der wird auf jeden Fall nicht mehr hergegeben.

Wie das Teil klingt hört ihr in Kürze an ein paar Rough-Mixes…